Kann Spuren von künstlicher Intelligenz enthalten
Download MP3Hey, moin, Kasi.
Speaker 2:Da ist er ja wieder, der Fabie. Hallo, nimm Platz.
Speaker 1:Ah. Dankeschön, das mach ich auch grad mal direkt. Oh, ich hab schon Riesendurst.
Speaker 2:Ja, und weil ich son pfiffiger Typ bin, hab ich einfach schon mal Weinchen bestellt. Mensch, danke schön. Das ist wunderbar. Hoffentlich schmeckt er. Ich kenn mich nicht mit so was aus.
Speaker 2:Prost.
Speaker 1:Köstlich. Nussig im Abgang.
Speaker 2:Ich hab mich einfach beraten lassen. In der Hoffnung, dass der jetzt nicht mir einfach die Pulle gibt, die wecken muss, sondern
Speaker 1:Die auch bisschen schmeckt.
Speaker 2:Hat funktioniert.
Speaker 1:Wie geht's dir? Du hast Urlaub.
Speaker 2:Ja, ich ich genieß das auch bisschen. Und zwar nur bisschen, weil weil das Wetter ist echt beschissen. Was was denken sich Leute da dabei? Einfach es regnen zu lassen, wenn ich Urlaub hab.
Speaker 1:Das eine Unverschämtheit.
Speaker 2:Das ist das nicht richtig. Das find ich nicht nicht okay. Ansonsten habe das Gefühl, dass so langsam so eine leichte Pandemieentspannung eintritt bei mir.
Speaker 1:Was heißt das?
Speaker 2:Es ist immer noch Kacke. Ich bin immer noch nicht geimpft und ich glaube, bei euch in Berlin ist es anders, aber hier in Dortmund ist es echt noch schwierig, an so einen Impftermin zu kommen, zumindest wenn man nicht in diese priorisierten Gruppen fällt. Aber ich sehe jetzt überall links und rechts von mir, das Freunde eben geimpft werden. Freunde, die dann meistens weit weg wohnen, wo es anscheinend besser funktioniert mit der Impferei. Aber Du siehst irgendwie, Inzidenzen gehen runter.
Speaker 2:Es werden wieder Sachen erleichtert und man bildet sich ein, so einen Sommer vor der Brust zu haben, der nicht normal wird, aber normaler vielleicht als die letzten Monate, die wir eben so gehabt haben. Und das ist irgendwie ein angenehmes Gefühl, dieses, weiß ich nicht, wenn man sich so bei irgendwas wirklich quält, irgendwas wo man weiß, da wird man hinterher stolz darauf sein, weiß ich nicht, vielleicht so wie so ein Marathonläufer. Ich bin natürlich kein Marathonläufer, vielleicht fühlt sich das so an irgendwie, wenn du siehst, jetzt bist Du hier so grad auf der Zielgeraden. Wenn Du jetzt noch mal so die Zähne bisschen zusammenbeißt, dann wird sich das hier irgendwie alles gelohnt haben und alles wird schöner sein, als es grade ist, so irgendwie.
Speaker 1:Ja, da hast Du recht. Also ich hab auch den Eindruck oder die große Hoffnung, Mensch, also wir wir sind auf der Zielgeraden. Und ich bin, ja, also ich weiß nicht, ob ob's wirklich grundsätzlich leicht ist, Berlin einen Termin zu kriegen, aber ich glaub, wenn man sich son bisschen hier bemüht, dann schafft man's tatsächlich. Mich hat's trotzdem gewundert, ich hab mir die Zahlen neulich noch vom vom vom Pfingstmontag angeguckt und da wurden hier in Berlin grad mal 9000 Leute geimpft. Finde ich nicht
Speaker 2:viel. Das das raff ich auch nicht tatsächlich. Wieso zieht man nicht durch? Ja. Wir haben jetzt diese Infrastruktur, der Impfstoff ist da.
Speaker 2:Es gibt die Möglichkeiten in in Form von von den Impfzentren. Man kann bei Ärzten impfen, das Personal ist da. Warum zieht man nicht durch?
Speaker 1:Das frag ich mich auch. Also ich weiß nicht, ob's in den Leuten liegt oder ob's denn zu wenig Leute gibt, die impfen können, also die impfe, also Impfkapazitäten, ob die vielleicht nicht ausreichend sind, weiß ich nicht. Aber es ist nicht gut.
Speaker 2:Also ich ich könnt mir nicht vorstellen, dass es nicht nicht Leute gibt, die sagen, ich ich komm hier gerne auch an an Feiertag und mach das. Also es soll jetzt nicht darum gehen, ihr habt jetzt hier gefälligst, weiß ich nicht, 40 Tage am Stück durchzuimpfen, damit es Deutschland besser geht. So meine ich das gar nicht, aber ich glaube schon, dass wir genug entsprechendes Personal haben, dass man solche Pläne erstellen kann, dass man auch an an Feiertag durchziehen könnte? Na
Speaker 1:ja, also hoffentlich wird's noch vor der großen Urlaubsflut was, weil sonst also sonst wird's ziemlich traurig, werden die Zahlen bisschen traurig in in in der Urlaubszeit, wenn all die ganzen Ärzte, die verfügbaren, also Ärztinnen und Ärzte, dann
Speaker 2:Und das sagen wir Ärztinnen.
Speaker 1:Ärztinnen, nee, das also das finde ich, tut mir leid. Also ich hab 'n hohes Verständnis für Gendersprache, aber Ärztinnen oder Pilot*innen, nee, das find ich total kacke. Tut mir leid. Also das das klingt total blöd. Und dann sag ich doch lieber Pilotinnen und Piloten.
Speaker 2:Ich ich befass mich ja da auch irgendwie immer mit mit mit solchen Geschichten und und überlege mir dann auch, wo stehe ich denn da gerade und was mache ich denn da gerade. Ich versuche schon, wenn ich schreibe, so ein bisschen mit einzupreisen. Ich nehme da immer diese Doppelpunktvariante, weil ich irgendwo hab ich gelesen, warum das angenehmer ist. Ich ich glaube, dass es dass es inklusiver ist oder so.
Speaker 1:Ich bin mir sicher, also da es hat sicherlich Grund, aber ich für mich also und beim Schreiben ist es noch mal was anderes. Dann klingt's nicht so bescheuert, aber ich hab mir neulich Youtube Video angeguckt und da hat der Sprecher rigoros die Gendersprache durchgezogen, also gegendert. Fand ich jetzt erst mal super, das er es macht. Es klang halt schlimm.
Speaker 2:Vielleicht ist es einfach nur, dass es ungewohnt ist, weil wenn wenn Du mit mit Leuten drüber diskutierst beziehungsweise wenn Du in so so Dialoge reinguckst, wenn das ein Talkshowsthema ist oder wenn man auch so Berichte darüber liest und da drunter wird dann kommentiert, dann gibt es natürlich die, die es einfach von vornherein ausschließen und furchtbar empfinden und wie die deutsche Sprache zerstört wird und so was alles. Und dann die Leute, die die dann dafür argumentieren und die finden dann auch Beispiele, aber jetzt natürlich irgendwie so aus dem Stegreif keins parat, aber die finden dann Beispiele da dafür, dass wir das auch machen sowieso schon, dass es also eine natürliche Art zu sprechen ist, man so eine Pause auch mal in irgendeinem Wort einlegt. Es gibt also Beispiele dafür, dass wir das schon durchaus tun und kein Mensch denkt drüber nach, dass man das in einem bestimmten Wort macht, wo das der Fall ist, weil es einfach normal ist eben. Und ich glaube, einfach so in Gewohnheit übergeht langsam, einfach dass man es selber vielleicht eher sagt und vor allen Dingen, es nicht mehr ungewohnt ist, dass man es hört. Also mir kommt es jetzt schon so vor, dadurch dass in so Nachrichtensendungen oder sowas, da wird ja schon sehr bewusst darauf geachtet, dass man da irgendwie so eine kurze Lücke lässt.
Speaker 2:Ich habe das Gefühl, dass es sich für mich jetzt schon normaler anfühlt und nicht mehr so wie es sich vielleicht vor einem Jahr angefühlt hat. Ist schwierig glaube ich, weil Du kannst auch nicht einfach wie wie man das bei anderen Geschichten macht, einfach mal gucken, wie machen's denn andere Länder oder so? Weil weil Sprache einfach nicht überall gleich funktioniert, weil grad die deutsche Sprache eine komplizierte ist. Und ich glaube, da werden wir uns noch eine ganze Weile mit rumschlagen.
Speaker 1:Geht's eigentlich mal Gendersprache?
Speaker 2:Nö, eigentlich nicht. Ah. Wie sind wir denn da auch jetzt hingekommen überhaupt? Ach so, weil ja, ich ich erinner mich wieder, weil weil ich dich gefragt habe, ob man beide Formen sagt oder lieber die gegenderte Version. Nein, geht es gar nicht.
Speaker 2:Und das Gute ist, wie bei allen anderen Themen, hätten wir auch dazu mit Sicherheit keine Lösung gefunden, weil es, glaube ich, noch nichts es zeichnet sich, glaube ich, noch nicht wirklich ab, wo es da hingeht oder so. Vielleicht kann ich das aber als Übergang nehmen zu dem eigentlichen Thema. Ich habe total Bock, heute mit dir über künstliche Intelligenz zu sprechen und auch wo da die Reise hingeht. Und ich steige ja meistens gerne ein irgendwie mit 1 Frage an dich. Da mache ich es mir einfach auch leicht.
Speaker 2:Das ist irgendwie, man ist auch mit der Recherche schneller fertig, wenn man oben schon stehen hat. Spiel den Ball einfach mal Fabi zu, soll der immer erst einmal etwas sagen. So, weißt du? Ja, das ergibt Sinn. Und sind wir als Tech Block, das sich hauptsächlich mit Smartphones befasst, ist uns das ja nicht fremd, künstliche Intelligenz.
Speaker 2:Wir finden es in jedem Smartphone auch vor, aber wenn du jetzt auf die Straße gehen würdest und Leute danach fragst, nach künstlicher Intelligenz, dann würden die ja nicht sagen, so was wie, ja endlich kann ich auch abends schöne Fotos machen mit meinem Smartphone oder oder keine Ahnung, erzähl dir was von irgendeinem anderen Kamera Feature oder dass ein Akku geschont wird dadurch, dass dein Smartphone lernt, wie du es verwendest oder so. Der wird dir wahrscheinlich was anderes dazu sagen. Und was ist so, wenn Du so aus deiner Tech Bubble rausguckst, was ist so dein Gefühl? Wie wie stehen wir jetzt hier in in unserem Land so was gegenüber wie künstlicher Intelligenz? Ist das 'n Schreckgespenst oder ist das hier irgendwie eher was, wo wo Leute sagen, kann gar nicht schneller genug sein, dass dass wir
Speaker 1:Was ist denn künstliche Intelligenz? Das ich spiel mit dem Ball immer einfach zurück.
Speaker 2:Ja, so so werden wir ja nie fertig.
Speaker 1:Aber also Du hast es grade Smartphones und und Fotos genannt. Das ist natürlich, da ist eine gewisse Art von künstlicher Intelligenz drin, aber ich würd's einfach mal 'n Algorithmus bezeichnen. Das ist noch für mich nicht intelligent. Also es trifft vielleicht gewisse Entscheidungen, aber es ist eigentlich Algorithmus. Und die künstliche Intelligenz, die ich jetzt für mich in meinem oder die ich in meinem Kopf hab und die dann vielleicht, sagen wir mal, bisschen, na ja, an denen sich die Geister spalten könnten, ist dann wirklich eine Intelligenz, die diesen Namen dann auch verdient.
Speaker 1:Nämlich so was wie Gehirn, das aber unsere Leistungen, unsere Gedankenleistungen übersteigt. Ich rede dann auch noch gar nicht mal davon, dass diese künstliche Intelligenz eventuell ein eigenes Bewusstsein haben könnte. Weiß auch gar nicht, ob das geht, aber ja, sie trifft Entscheidungen und kann wirklich denken. Ich mein, Entscheidungen trifft's ja auch beim mit dem Algorithmus bei bei bei der Kamera, aber das ist halt letztlich noch lange nicht das, was wir irgendwann mal haben werden, wenn's dann mal echte, also wenn Quantencomputer da mal vorhanden sind, die wirklich
Speaker 2:Das ist ja genau der der der spannende Punkt grade, weil irgendwie da geht's eben los. Da kannst Du im im Kleinen ganz gut erklären, wie wie's funktioniert, wie wieder äh abgewogen wird oder wie ich hab eben das schon gesagt mit mit dem Akku, dass Smartphone lernen kann, dass bestimmte Apps bestimmt oft verwendet werden oder zu bestimmten Zeiten oder irgendwas. Da lernt durchaus das System dann schon, wie ich ein Smartphone nutze.
Speaker 1:Aber das ist ja einfach, das ist ja sehr, sehr Genau,
Speaker 2:das ist irgendwie so die erste Stufe, du nimmst. Und am Ende dieser Stufe stehen Maschinen, die intelligent genug sind. Wie intelligent ist man eigentlich, wenn man 3 Anläufe braucht, intelligent zu sagen?
Speaker 1:Vielleicht ist man einfach nur ungeschickt.
Speaker 2:Meine Fresse. Meinst du ungeschickt? Sprechen? Weil ich sage aber auch, dass das nicht funktioniert. Das ist ja unfassbar.
Speaker 2:Ich sollte echt öfter betrunken sein, dann komme ich auch besser so in den Flow.
Speaker 1:Meinst du?
Speaker 2:Ja, kann schon sein. Ich wollte sagen, dass so am Ende dieser Skala stehen dann Maschinen, die sich die sich selbst reproduzieren können, die wahrscheinlich auch dann gleich schon Verbesserungen mit einpreisen können. Also eine Maschine, die in der Lage ist, nicht nur sich selbst zu bauen, sondern sich zu verbessern.
Speaker 1:Also Nanotechnologie meinst du?
Speaker 2:Was auch immer. Und die dann irgendwann vielleicht die Entscheidung treffen, eine logische Entscheidung, also gar keine, die jetzt auf ein Bewusstsein hinaus will oder so, sondern eher eine Entscheidung, eine logische, ja wenn wir aber jetzt hier so viele Maschinen bauen, die dies und jenes toll machen können, dann macht es gar keinen Sinn mehr, dass hier Menschen so viel Platz wegnehmen. So, weißt du?
Speaker 1:Ja, Und dann
Speaker 2:kommst du dahin, dass eine Maschine diesen Fehler ausmerzt, nicht weil sie bösartig ist und die Menschheit unterjochen möchte, sondern weil wir einfach über sind, weil wir nach der Logik einfach keinen wir erfüllen keinen Zweck da. Wir nehmen nur Platz weg. Und dazwischen bewegen wir uns. Das sind diese beiden Pole, zwischen denen wir so reden. Ich glaube, wenn man so mit der Allgemeinheit über KI spricht, dann ist es meistens eher son son Angstszenario.
Speaker 2:Deswegen habe ich dich gefragt, wie wie nimmst Du es so wahr, wie wie Leute auf dieses Thema ansprechen?
Speaker 1:Ja, also ich glaube, dass viele auch, wenn's dann wirklich die echten künstliche Intelligenzen geht, das Ganze mit Respekt sehen, mit mit aus Mischung aus Bewunderung und Respekt. Aber ich glaub, die meisten Leute denken an son Terminator und wie hieß er, t 3000 oder t 1000. Ja, also ich ich glaube, dass künstliche Intelligenzen natürlich, ich ich freu mich da eher drauf erst mal, weil ich glaube, dass ganz viele erst mal gar nicht begreifen können, was eigentlich eine KI ist. Das merkt man ja auch schon daran, wenn wir immer wieder über KI reden und das dann zum Beispiel auf sonem Smartphone draufsteht, dann klingt das erst mal toll. Ist aber eigentlich nur Marketing.
Speaker 2:Erst mal, hab ich. Bitte, guten Appetit. Danke.
Speaker 1:Das ist erst mal nur Marketing.
Speaker 2:Klar, das ist erst mal Buzzword, was einfach gerne mit reingeworfen wird, weil es super klingt und auch so alles und nichts bedeuten kann. Ja,
Speaker 1:und das ist halt letztlich son Also, das hat für mich mit künstlicher Intelligenz erst mal nichts zu tun. Also die künstlichen Intelligenzen, an die ich denke, das wird auch dann sehr spannend werden, das ist dann letztlich eine eine KI, die dann auch Semantik versteht und wo Du dann einfach, sagen wir mal, wissenschaftliche Texte reinkippst in Zigtausenderform zu bestimmten Thema und die dann diese diese Texte versteht und zum Beispiel auch erkennt, wo denn Lücken sein könnten, die's es dann zu füllen gilt, beispielsweise ein bestimmtes Medikament oder eine, ja, also Forschung voranzutreiben. Ja. Das ist auch wirklich was, wo ich dann glaub, Mensch, das wird uns richtig nach vorne werfen.
Speaker 2:Ja, da bin ich bin absolut auf jeden Fall bei dir, nachdem wir jetzt ein paar Themen hatten, wo ich immer das Gefühl hatte, da rennt sie in eine andere Richtung als der Fabi, bin ich da irgendwie auch. Ich bin immer sehr begeistert, wenn ich wenn ich von von neuen Technologien lese und und ich glaube grade Medizin ist da super Beispiel auch für, weil einfach so viel passieren wird.
Speaker 1:Aber es kann dann natürlich uns entgleiten, ne? Es kann uns entgleiten. Es soll ja diesen Punkt der Singularität geben, also in dem Moment, wenn die Maschine dann schlauer wird als der Mensch und wir es nicht mehr begreifen können. Das ist manchmal sicherlich schon heute hier und da bei irgendwelchen Dingen der Fall, also wo Du dann sagst, Mensch, warum trifft jetzt die in bei Suchmaschinen beispielsweise? Da kann man ja schon, das ist ja schon teilweise recht eindrucksvoll, wie sie gewisse Dinge einschätzt.
Speaker 1:Aber trotzdem die Parameter und so weiter, die werden immer noch von Menschen grade eingestellt. Und es ist noch nicht so, dass es dass sich die Maschine so weiterentwickelt hat, dass man sagt, okay, da ist da da da kann man komplett durchblicken oder so was. Also ich glaub eher, diese richtigen KIs, die Das wird dann echt spannend werden, wenn die dann mal anfangen, nach Medikamenten zu forschen und die dann nicht begreifen, was da eigentlich passiert ist. Das wird sehr anstrengend werden, weil weil der Mensch natürlich gerne also über den Dingen wär und
Speaker 2:Die haben gern noch so so den Finger noch drauf, Ja. Was da passiert, ne?
Speaker 1:Genau. Und ich mein, in Kombination mit Nanotechnologie, ich hab das mal irgendwo vor Kurzem gelesen, dass das eine der größten Gefahren sein könnte, dass es dann eben Maschinen gibt, die sich selbst reproduzieren, weil das dann das hin gleiten könnte. Und ja, eine KI könnte natürlich die Entscheidung treffen und sagen, hey, die Menschen, die brauchen wir eigentlich gar nicht mehr. Aber ich halte es für sehr theoretisch. Ich glaub eher, dass es so wäre, dass man aufpassen muss, dass eine KI nicht von einem Land besessen wird sozusagen und die das dann einsetzen gegen andere Länder oder nur die eigenen Interessen durchzusetzen.
Speaker 1:Das sind könnten dann schon Ihre solche Szenarien sein.
Speaker 2:Brauchen wir da vielleicht sone sone internationale Agenda dann für, wo man wirklich jetzt in in noch recht frühen Stadium sich sich drauf verständigen muss, dass Länder zusammenfinden und sagen, alles klar, wir verpflichten uns jetzt hier so und so damit umzugehen.
Speaker 1:Bestimmt. Also das das wird auf jeden Fall passieren müssen. Ob's dann dazu kommt, das ist die Frage. Ist die andere Frage.
Speaker 2:Schlecht, man irgendwie so im Moment wieder so die Hände über dem Kopf zusammen, wenn man sich so Weltpolitik anguckt und wie sich Machtverhältnisse verändern und wie sich verschiedene Länder gerade positionieren. Da wird einem dann schon so ein bisschen Angst und Bange, wenn man, egal ob wir jetzt über künstliche Intelligenz sprechen oder über egal welches Thema, wenn man darauf vertraut, dass die sich schon irgendwie zusammenraufen werden, die Länder. Ach, die erstmal an einem Tisch sitzen, das geht schon.
Speaker 1:Was
Speaker 2:sollen sie denn sagen in China?
Speaker 1:Ja, das ist son Ding. Also ich mein, ich stelle mir jetzt gerade vor, wie das wäre. Ich mein, China hat nicht nur, also ich könnt mir vorstellen, dass China eben so eine der ersten Länder wird, die eine KI, eine richtig gute KI haben werden. Und dann haben sie auch noch gleichzeitig sehr viele Daten, mit der sie die KI füttern können. Also ich könnt also mir, das ist glaube ich schon ein bisschen albtraumhaft, was da rauskommen kann für die Bürgerinnen und Bürger, die Bürgerinnen.
Speaker 2:Das ist übrigens ein gutes Beispiel. Studierende, solche Formulierungen, die sind mittlerweile für mich ja schon normal geworden tatsächlich.
Speaker 1:Aber für mich sind Studenten eigentlich, aber Studierende.
Speaker 2:Ja, manche Sachen muss man überlegen, aber das fand ich am Anfang, also man stolpert erst mal drüber, wenn man es liest. Weiß ich auch nicht, wieso wir da jetzt immer auch dran hängen bleiben. Hoffentlich passiert das nicht jedes Mal, wenn irgendeiner von uns gendert, dass er dann 5 Minuten erst mal darüber sprechen muss. Dann kommen wir auch nicht voran. Aber da habe ich schon eben so am ehesten das Gefühl, man kann direkt nachvollziehen, warum man es verwendet.
Speaker 2:Es meint tatsächlich alle mit und funktioniert auch ohne großartiges Trainieren und ohne Vorlauf oder so. Nur zurück zum Thema. Wo waren wir China? Künstliche Intelligenz, ich weiß es nicht.
Speaker 1:Genau, also China und künstliche Intelligenz. Also ich könnt mir vorstellen, dass es dort eine der der der ersten Länder sein könnte, die dort eben den Durchbruch hinkriegen. Und deswegen finde ich die Initiative von Elon Musk, weil der sieht ja die künstliche Intelligenz als absolute Bedrohung der Menschheit an.
Speaker 2:Aber auch große Teile der Menschheit sehen auch Elon Musk als Bedrohung.
Speaker 1:Das stimmt. Vielleicht ist er eine künstliche Intelligenz.
Speaker 2:Ich glaub, manchmal ist er auch einfach schrecklich unintelligent.
Speaker 1:Also er ist wenig empathisch auf jeden Fall, das können wir schon mal festhalten.
Speaker 2:Ja, aber da hat er ja neulich auch irgendwie den Schleier gelüftet, indem er sich da irgendwie zu seinem Autismus geäußert hat, dass er irgendwie zu einem gewissen Grad irgendwie Autist ist. Daraus könnte man es ja tatsächlich ein bisschen ableiten, so manche merkwürdige Aussage oder Reaktion. Aber tatsächlich hast du nicht unrecht. Er hat sich da deutlich positioniert, ist sehr skeptisch und ist ja auch bei weitem nicht der einzige Mensch im Tech oder generell irgendwie jemand, dem man so einen Expertenstatus zusprechen würde, der sich so äußert. Hat nicht Hawking sich sich auch irgendwie so sehr kritisch über künstliche Intelligenz geäußert?
Speaker 1:Keine Ahnung.
Speaker 2:Da werfe ich jetzt einfach rein, ohne dass ich jetzt auch nur irgendwas Belegbares dafür hätte, aber aber irgendwie klingelt's da grade bei mir.
Speaker 1:Also ich ich weiß, er immer, also dass Elon Musk dann gesagt hat, ja, das muss auf jeden Fall künstliche Intelligenz muss auf jeden Fall Open Source sein sozusagen. Deswegen hat er auch dieses Projekt ins Leben gerufen. Mhm. Und das könnte natürlich schon dabei helfen, dass dann ein Gegengewicht eingesetzt werden kann. Denn das könnte wirklich zu Verschiebungen von kompletten Machtverhältnissen führen und auch kriegerische Auseinandersetzungen mit sich führen und bringen, wenn also ein Land eine KI besäße, die so gut ist, dass sie eben für fundamentale Lösungen herbeiführt und dass dieses Land sich dann absetzt oder Entscheidungen trifft, die wir nicht nachvollziehen können.
Speaker 2:Meinst Du, son son Land wäre dann tatsächlich China? Ich mein, wir wir wollen jetzt ja hier
Speaker 1:Sie haben viele Softwareentwickler und sie haben sehr viele Softwareentwickler und sie streben auf jeden Fall, so schätze ich das zumindest jetzt mal aus meiner Perspektive ein, auch schon nach Macht.
Speaker 2:Ja, aber ich ich glaube, wenn wenn man China jetzt nur so als als Schreckgespenst sieht, glaube, wird man dem auch nicht so ganz gerecht. Ich glaube, die haben schon für sich auch so diese dieses Kapitalistische irgendwie für sich entdeckt längst und wollen einfach wirtschaftliche Macht haben. Ich weiß nicht, ob man
Speaker 1:Aber sie wollen auch territoriale Macht. Siehst Du im Südchinesischen Meer.
Speaker 2:Das stimmt, das stimmt natürlich, na klar.
Speaker 1:Taiwan eigentlich ganz nett.
Speaker 2:Guter Kumpel von Palace Kriegt, das ist immer dann auch erster, außer erster Hand mit da, was mit Taiwan läuft, die natürlich Schiss haben. Die haben da irgendwie eine, eine wirklich eine Vorzeigedemokratie etabliert und du hast aber diesen bösen, großen Bruder direkt vor der Tür. Das sind nur wenige Meilen da, vom Festland bis Taiwan. Natürlich musst du das irgendwie mit einem gesunden Respekt beobachten, aber ich habe jetzt gerade nicht das Gefühl, weißt du, wenn man sich so das Dritte Reich vorstellt, was wäre denn gewesen, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Wie würde heute die Welt aussehen?
Speaker 2:Dann hast du einfach irgendwie nur eine düstere Dystopie von einem ganz furchtbaren Planeten. Ich glaube nicht, dass China diese Allmachtsfantasien hat. Ich will da jetzt gerade hin in die Richtung, dass es dann vielleicht gar nicht das Land sein wird, was künstliche Intelligenz hervorbringt. Wir wollen auch daher natürlich die USA nicht vergessen, die da sehr weit sind, bislang auch vor China stehen, was das angeht, meine ich. Und denen man das nicht so pauschal unterstellt, ihr werdet aber dem Planeten unterjochen, wenn ihr mächtig genug seid.
Speaker 2:Ich sehe eher Länder, die, ich sag mal Schurkenstaaten, die sich dann einfach 1 Technologie bedienen und damit Scheiße bauen dann.
Speaker 1:Ich frage mich ja sowieso, ich muss dazu sagen, wie man dann die KI dann einsetzt. Was für eine Scheiße könnten die dann produzieren damit? Ist es so, dass Du die KI fragst, hallo KI, welche Scheiße wär größtmöglich oder wie könnte ich größtmöglichen Schaden bei anderen Ländern verursachen? Find mal eine Lösung.
Speaker 2:Siri, wie kriegen wir China kaputt? Ja, richtig, so was. Ja.
Speaker 1:Also
Speaker 2:Überleg mal, Siri würd dir dann wirklich so diese diese perfekte Lösung anbieten. Hat einfach nur nur noch keiner die Idee gehabt. Es hat einfach noch keiner gefragt.
Speaker 1:Können wir den nachher mal machen und gucken, was rauskommt.
Speaker 2:Siri, Klimawandel, wie werden wir den Scheiß los? Wie kriegen wir das hin?
Speaker 1:Ja, das wär ja natürlich schön, wenn man so Dafür, glaube ich, böte es sich auch an. Also dass man dann eben relativ dass solche künstlichen Intelligenzen dabei helfen, genau solche Fragen, drängende Fragen der Menschheit mit zu lösen. Aber das ist halt letztlich das, ich fürchte, wir Menschen sind neigen eben dazu, also natürlich auch gute Sachen zu lösen, aber wir neigen halt auch dazu, das Zeug völlig falsch einzusetzen.
Speaker 2:Ja, das kann sein. Ich sehe da immer so, wir haben jetzt eben schon kurz die die USA angesprochen. So eine Zeit lang machten immer diese verschiedenen Google Roboter Projekte die Runde im Internet. Wenn Sie mal wieder irgendeinen Vierbeiner durch die Gegend hetzen oder guck mal, jetzt kann der Roboter sogar einen Salto schlagen und sonst was alles. Wie hieß denn nochmal diese Roboterfirma, die jetzt auch mittlerweile gar nicht mehr Google ist?
Speaker 2:Ist ja auch egal. Jedenfalls dann schon so, ohne dass du es möchtest vielleicht, entstehen ja in deinem Kopf schon Szenarien. Jetzt haben die hier einen Roboter, der kann eine Tür von alleine aufmachen, der kann eine Treppe raufgehen, der ist im unwegsamen Gelände, schlendert der schon schneller durch die Gegend als du oder als ein Mensch und dann hast du ja automatisch diese Bilder im Kopf, dass du solche Maschinen irgendwann in den Krieg schicken wirst. Warum muss man Bodentruppen irgendwo hinschicken, wenn man noch einfach so eine Roboter Horde
Speaker 1:da reinhat? Das wird auch passieren. Da bin ich mir sehr sicher.
Speaker 2:Was ist denn dann das Ende vom Lied, wenn es irgendwie wirklich so eine Schlacht gibt, dann stellen aber beide Leute ihre Robotermännchen dahin. Sogar Milliarden hauen sich da irgendwie, werden ja vernichtet dadurch, dass sie sich gegenseitig in die Köppe einwichsen. Die Kohle ist weg, Du hast aber nichts gewonnen so richtig?
Speaker 1:Na ja, das glaube ich, wird das werden die schon teilweise auch so wissen. Also ich ich mein, ich hab vor Kurzem sehr spannendes Buch gelesen, Kill Decision. Da geht's weniger Roboter als vielmehr Drohnen und Schwarmintelligenz. Und die Drohnen haben sich 1 Algorithmus der Weberameisen bedient. Weberameisen kommunizieren über Pheromone und sind im Kollektiv dermaßen stark, dass sie letztlich selbst übermächtige Gegner sozusagen erlegen können.
Speaker 1:Große Tiere, die sie dann komplett zerlegen innerhalb kürzester Zeit. Mhm. Und das war dann letztlich da auch so. Da ging's dann auch einen provozierten Krieg zwischen den USA und China. Allerdings war's da so, dass die die Amerikaner eher die Aggressoren waren und dann China in einen Krieg ziehen, also rein verwickeln wollten.
Speaker 1:Und das war das sehr ein sehr spannendes Buch, weil also das ist letztlich zwar, keinerlei steckt keine echte künstliche Intelligenz dahinter, auch Algorithmus, aber diese diese Drohnen hatten dann halt den Auftrag eben zu töten und haben sich dann über Es gab eine einen komplexen Algorithmus, der über die über Duftstoffe übertragen wurde. Also er wurde dann letztlich diesen diesen an sich dummen, sehr günstig herzustellenden Drohnen übermittelt. Und die Drohnen sind dann letztlich geflogen und haben ihren einen Auftrag ausgefüllt. Es gab Kampfdrohnen, die geschossen haben und es gibt andere Drohnen, große Drohnen, die sich an also an Metall anheften konnten und dann angefangen haben, das Metall zu zerlegen. Und das waren dann, also die hatten dann eigentlich Kampfschiffe angreifen sollen.
Speaker 1:Ja. Und das heißt, das war klang auch wie eine eine Utopie, Dystopie, wenn Du so willst, aber auch gar nicht unrealistisch.
Speaker 2:Nee, das das ist ja glaube ich auch das, was uns irgendwie so im Moment ein bisschen belastet, wenn wir über das Thema sprechen, dass man, weiß ich nicht, ich glaube, wir haben das Grundvertrauen verloren in Menschen, die über uns zu entscheiden haben. So dieses Ach, die werden das schon in unserem Sinne irgendwie machen. Das wird schon laufen. Das ist nicht sehr fest verankert gerade in unserem Denken. Das ist jetzt bei uns beiden nicht so, aber bei Querdenkern und solchen Gestalten wahrscheinlich nochmal ausgeprägter, dass man zumindest alles, was theoretisch möglich ist, dass man es auch irgendwelchen Gestalten zutraut, Wenn ihr die Entscheidung habt, ihr werdet's auch machen.
Speaker 2:Also alles, was es irgendwie, was entwickelt werden kann, was was funktionieren kann, genau das werdet ihr auch irgendwie zur Anwendung finden, zur Anwendung bringen.
Speaker 1:Auf der anderen Seite, also ich mein, das ist ja letztlich unbestritten, dass wir gerade in den gefährlichsten 30, vielleicht sogar 40 Jahren der Menschheitsgeschichte leben und dass es aber danach schlagartig besser läuft.
Speaker 2:Pech für haben, ne?
Speaker 1:Ja, ja, aber aber auch Glück, aber auch Glück irgendwie. Wir sehen ja, wir sehen halt einfach den Fortschritt massiv ansteigen und und ich mein, irgendwann mal wird's halt dann wahrscheinlich so sein, dass wir dann irgendwie mit KI dann verbunden sein werden. Ich mir nicht anders, kann ich mir nicht anders vorstellen, dass es dann irgendwie hinten eine eine WLAN Schnittstelle gibt, damit wir halt mithalten können, damit Entscheidungen, mindestens die Entscheidung übermittelt werden kann, dass ich so einigermaßen verstehen kann. Mhm. Das aber irgendwie so muss es letztlich sein.
Speaker 2:Das ist ja jetzt ungefähr das wieder, wo Elon Musk genau hin will mit Neuralink. Wie heißt heißt der ja, ne?
Speaker 1:Ja, 0, ja.
Speaker 2:Genau darum geht's ja, dass man der künstlichen Intelligenz was entgegensetzen kann und ob das dann erst einmal bedeutet, dass wir mit Gedanken irgendetwas steuern können, ist irgendwie ein Ansatz, dass man also sein eigenes Gehirn nochmal ganz anders entdeckt oder nutzbar macht. Aber eben natürlich auch genau das, was du gesagt hast, dass es über irgendwelche Schnittstellen, dass wir einfach zu 1 Art Supermensch werden können. 1, der Fähigkeiten hat, die er durch seine Geburt erst mal nicht erlernen könnte. Und das ist wahrscheinlich genau der Weg, wo wir hingehen werden, den ich jetzt aber auch tatsächlich gar nicht creepy finde. Ich finde sehr viele Sachen, die damit irgendwie zu tun haben, finde ich sehr creepy, aber aber so äh man man denkt ja auch immer dann gleichzeitig in in in schlimmen Kategorien vielleicht, aber aber es gibt eben genauso die die guten Kategorien, wo ich wo ich einfach äh keine Ahnung, ich nicht mehr richtig gucken oder oder irgendwie sowas und durch irgendwelche implementierten Geschichten funktioniert es besser für mich.
Speaker 2:Wir sind also noch lange nicht so am Ende der Reise und was dann für Auge oder für ein Ohr funktionieren kann, warum soll das nicht halt irgendwie genauso für ein Gehirn funktionieren und uns da nach vorne bringen?
Speaker 1:Na gut, aber ich meine, dass die diese Schnittstelle, die kann natürlich schon auch für Böses ausgenutzt werden. Ja, ist ja klar. Wenn Du dir
Speaker 2:Mit Sicherheit, ja.
Speaker 1:Sag so, jetzt schalten wir mal Du machst jetzt, was ich will. Ich mach dich jetzt willenlos. Aber ich glaub ehrlich gesagt, also all diese Konventionen, die werden wir uns erarbeiten müssen wir Menschen und das wird auch uns gelingen, mittelfristig. Der Weg dahin, der wird noch mal gefährlich, aber danach wird's einfach sehr viel besser werden. Und es wird einfach so sein, dass vieles erarbeitet werden muss, aber am Ende wollen ja natürlich alle Menschen irgendwie eine Zukunft haben.
Speaker 1:Und deswegen wird uns das schon gelingen, da bin ich mir recht sicher. Und ich bin mir auch sicher, dass so Initiativen wie Open Source dabei dazu beitragen werden, dass es eben nicht einseitig ausgenutzt wird und dass in 100 Jahren die Menschen auf jeden Fall davon profitieren.
Speaker 2:Also Du bist auf jeden Fall eher Team Utopie statt Dystopie.
Speaker 1:Ach, ich bin eher Utopie.
Speaker 2:Ja, da umarme ich dich. Bin da genau aufm selben Weg. Würde ich jetzt über den Tisch machen, aber das gehört sich auch nicht und die Leute reden dann auch an den Nebentischen über einen, deswegen lassen wir das. Ansonsten bin ich da auf jeden Fall komplett bei dir. Übrigens bei der Sicht, dass es irgendwie vorher schwierig wird.
Speaker 2:Ich glaube, dass es egal über welches Thema wir reden in nächster Zeit. Du hast gesagt, wir befinden uns hier gerade in 1 ganz schwierigen Ära, die auch wahrscheinlich noch Jahrzehnte andauern wird. Und ich glaube, sie ist auch deswegen so schwierig, weil es ja nicht einfach nur diese riesigen technologischen Entwicklungen sind, die wir nicht mehr verstehen. Wir haben irgendwie Raubbau betrieben an dem Planeten und erstmal fliegt uns jetzt die Scheiße die Ohren. Das merken wir immer öfter, sogar in Deutschland, wo wir denken, ist aber alles noch recht gemäßigt, aber selbst hier merken wir's.
Speaker 2:Und gleichzeitig entwickelt man sich ja auch in so eine nachhaltige Richtung, wo vielleicht Zugeständnisse machen muss, wo man weiß, damit das jetzt alles funktioniert, müssen wir vielleicht auch mal in so 1 westlichen Nation einen Schritt zurück machen, vielleicht ein bisschen vorsichtiger mit Ressourcen umgehen, anderen Ländern Sachen zugestehen und all das führt zu so einem gesellschaftlichen Wandel, wo ich das Gefühl habe, das wird irgendwie noch explodieren, das wird in Deutschland explodieren, aber erst recht in Ländern, die deutlich weniger gefestigt sind. Und das ist so eine Melange aus Gesellschaft, Menschen werden immer älter und man muss dieser Problematik irgendwie her werden, die technologische Entwicklung und so was alles. Ich glaube, haben einfach so zig verschiedene Ansatzpunkte, wo man jetzt schon sieht, Alter, fahren hier alles gerade an der Wand und alles wird hier ein riesen Haufen Scheiße werden über viele Jahre. Aber ich sehe das eben so wie du, dass wir da durchkommen müssen, weil das auch in der Natur des Menschen ist, sich mit Problemen zu beschäftigen und die zu bewältigen. Und dass es sich lohnen wird, einmal da durchzugehen durch diesen ganzen Scheiß.
Speaker 2:Aber das sind wahrscheinlich 5 verschiedene Themen, über die wir auch noch mal irgendwie reden können, die mit künstlicher Intelligenz grade wenig zu tun haben.
Speaker 1:Absolut. Ich fand auch, ich dacht mir grade, das war wunderbares Schlusswort eigentlich. Sind wir schon beim Schluss? Weiß ich nicht, gibt's noch irgendwas ganz Tolles, was Du was dir einfällt?
Speaker 2:Nö, ich wollt noch mal Teller lesen.
Speaker 1:Ach so. Ich bin ja schon fertig. Hab heut keinen son riesigen Hunger gehabt.
Speaker 2:Ich weiß auch nicht, was mit dir los ist.
Speaker 1:Na ja,
Speaker 2:ich Wenn Du die Nudeln nicht mehr isst, ich würd sie noch nehmen.
Speaker 1:Ja, Du kannst
Speaker 2:Ist das eigentlich auch so was, was man, macht man das noch so im Restaurant? Einfach mal den Teller von jemand anders? Also früher habe ich das generell, ich war anscheinend immer schon so der Müllschlucker, bin mit Freunden nicht mehr die Pizza aufessen konnte. Kannst du gerne noch haben. Und ich habe das dann immer so ganz selbstverständlich aufgefressen.
Speaker 2:Also teilweise aus Hunger, aber auch teilweise aus Loyalität dem Freund gegenüber. Damit der nicht alt aussieht, von wegen erhalten hat es ihnen etwa nicht geschmeckt, dachte ich irgendwie, dann helfe ich dir aus Apache. Ja, also ich das ist Das ess ich.
Speaker 1:Das ist sehr, sehr großartig von dir.
Speaker 2:Aber aber ist das ist das eigentlich okay, das zu machen oder ist das irgendwie eigentlich 'n total unhöflicher Move, in dem Restaurant so was zu tun?
Speaker 1:Ich also ich weiß nicht, ich find's nicht so Ich mein, ich glaube, es kommt bisschen drauf an, wie man's tut. Also wenn Du jetzt jetzt hier einfach so rüberlangst, ohne meinen Teller rüberzuziehen und Du nimmst halt die komplett, also die Soße tropft halt aufn Weg komplett einmal die Tischdecke voll. Ich könnte mir vorstellen, das sorgt für Irritationen. Aber so wie Du den Teller jetzt einfach so nimmst?
Speaker 2:Also vor vor Irritationen hab ich ja grundsätzlich erst mal keine Angst. Man munkelt, wir haben sogar auch schon Essen durch Restaurants geworfen. Habe ich auch schon einmal gehört irgendwo. Das ist aber auch, Oliven einfach super fliegen.
Speaker 1:Ja, die fliegen. Du kannst doch wirklich
Speaker 2:gut sehen. Die kannst du einfach zielgenau an den Nachbartische feuern. Absolut.
Speaker 1:Das musst Du jetzt aber wahrscheinlich noch kurz erzählen zum Abschluss, damit man noch dieses ganze Thema versteht oder willst Du es beim nächsten Mal erst auflösen?
Speaker 2:Vielleicht beim nächsten Mal. Oder schieben es einfach in die nächste Folge, sagen wir, und dann lösen wir's aber nie so auf. So ein lustiger Running Gag. Nie wird diese Olivengeschichte erzählt tatsächlich. Aber immer kündigen wir sie an.
Speaker 2:Brauchen wir so was irgendwie nicht vielleicht sowieso in in unserem Podcast? So irgendwelche running gags oder Kategorien, die wir immer so Wir sind so unstrukturiert, wir reden einfach los und zack ist die Folge auch schon wieder zu Ende.
Speaker 1:Ja, das ist ja aber auch so ein bisschen die Idee dahinter. Also wer sich da Also das ist ja eigentlich, sitzen am Tisch und es ist Gespräch Ja. Und die anderen können zuhören. Ich mein, sonst, das ist halt eigentlich wirklich die Idee von dieses Podcasts. Ich mein, so viel Struktur, das das wirkt dann einfach schon so, dann dann sollten wir's auch nicht im Restaurant machen.
Speaker 2:Das stimmt.
Speaker 1:Dann sollten wir's sollten wir's nicht im Restaurant machen.
Speaker 2:Sehr gut,
Speaker 1:absolut. Sondern dann dann machen wir's halt im Meetingraum mit 'nem Flipchart.
Speaker 2:Ich glaube auch, zu viel Struktur, Jeder, der schon einmal eine Sprachnachricht von mir bekommen hat, der würde auch erst einmal stutzig werden, wenn ich hier etwas Strukturiertes erzähle großartig. Da willst du dann einfach irgendwie der fragt, keine Ahnung, wann Du wo irgendwann sein willst. Wollen wir uns da und da bei dem Konzert treffen? Und dann versuchst Du auch tatsächlich konsequent darauf zu antworten. Dann erzählst Du aber, was Du noch im Kühlschrank hast und welche Schritte Du heute noch machen willst.
Speaker 2:Und irgendwann redest du über einen Kartoffelkrieg und warum du die Biene für ein wundervolles Tier hältst. So, weißt du? Und dann denkst du dir hinterher, Alter, was hast du denn da jetzt erzählt 20 Minuten lang?
Speaker 1:Aber die Biene ist auch wunderbares Tier.
Speaker 2:Schon neu,
Speaker 1:oder? Finde ich schon. Ich find schon
Speaker 2:Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn es heißt, die Biene ein ein wundervolles Tier.
Speaker 1:Maja und Willi auf Abwegen. Maya.
Speaker 2:Da können wir auch mal drüber reden. Was ist eigentlich los mit so Serien wie Biene Maya, wo einfach eine göttliche Zeichentrickserie gab und auf einmal gibt es eine sehr generische Computer Neuauflage, die schlimm aussieht, wo Helene Fischer statt Karre Gott singt. Ist das nicht der wirkliche Struggle, in dem sich die Menschheit befindet?
Speaker 1:Ich find
Speaker 2:schon. Künstliche Intelligenz und wie Leute mit Technologien umgehen und Politik und all das irgendwie schön und gut, aber aber das sind doch Das
Speaker 1:sind die echten Probleme.
Speaker 2:Da da merken wir doch, dass der Planet vor die Hunde geht.
Speaker 1:Ja, so ist es. Ich wär dabei. Und im Übrigen hat's doch was mit Technologie zu tun, weil das ist ja letztlich computeranimiert. Ja. Ist natürlich billiger, muss man nicht mehr malen, aber ne.
Speaker 1:Also ich find's auch.
Speaker 2:Ist das so ein altes Menschending, dass wir sagen, ja aber die alte Serie war doch super, dann zeig die doch nochmal. Nein. Es ist ja noch weniger Arbeit, die nochmal zu zeigen. Oder ist das einfach richtig, dass man sich denkt oder dass sich jemand denkt, ach, das war schon eine schöne Geschichte, lass uns das mal für die Kids von heute aufbereiten. Ich weiß nicht, ob das inhaltlich vielleicht einfach pfiffiger ist, als es damals war oder so, weil ich es nicht gucke natürlich.
Speaker 1:Also meine Tochter hat, wir haben am Wochenende drüber geredet, sie trauert Pomuckel zum Beispiel sehr stark hinterher.
Speaker 2:Zurecht. Und
Speaker 1:Pomuckel ist Anfang der Achtziger, also von daher. Aber sag mal, geht's jetzt eigentlich in, also es ging ja eigentlich künstliche Intelligenzen.
Speaker 2:Mhm.
Speaker 1:Jetzt ist es dann doch eher, ist es jetzt eher künstliche Intelligenzsendung oder eher Zeichentrick?
Speaker 2:Zeichentrick und Gendern war so der Hauptthemenkomplex meiner Meinung nach. Es ging die Biene, zwischendurch auch Ameisen, wie Du schön eingebracht hast.
Speaker 1:Weberameisen.
Speaker 2:Aber Spuren von künstlicher Intelligenz enthalten.
Speaker 1:Ja, ja, ja, das fasst sehr gut zusammen.
Speaker 2:Wollen wir die Folge so nennen? Kann Spuren von künstlicher Intelligenz enthalten, genau. Das ist so, ja, dort machen wir das. Finde ich gut. Ich habe auch das Gefühl, ich würde gern aufn Bello gehen.
Speaker 1:Ja, ich auch. Also ich muss ich zahle euch.
Speaker 2:Ich bräuchte einfach mal beide, dann können wir uns noch, wenn die anderen Leute nicht mehr zuhören können, dann können wir noch bisschen aufm Klo weiterreden.
Speaker 1:Ja, das ist eine gute Idee.
Speaker 2:So machen wir das heute. Und wir bezahlen einfach mal beide nicht. Ja, ich ich geh unauffällig vor. Du kannst mir dann nachkommen.
Speaker 1:Alles klar. Bis gleich.
Speaker 2:Bis dann.
